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Reichstaler, 26 Schilling und 6 Pfennig - so viel ließen es sich
Menschen in Estebrügge vor 300 Jahren kosten, eine neue Kirche
zu bauen. Estebrügge, das mit seiner kleinen Durchfahrtsstraße
und seinen alten vergiebelten Häusern, ein besonderes Zeitzeugnis
der Geschichte des Alten Landes ist, erreicht man nach wenigen Kilometern
in Richtung Königreich (an der Ampel-Kreuzung rechts in Richtung
Buxtehude abbiegen, nach etwa 200 m links abbiegen und der Straße
bis in das Herz Estebrügges folgen).
Die Ortsmitte ist gesäumt von Häusern, deren geschichtsträchtiger
Vergangenheit man an liebevoll gestalteten Giebeln und der typischen
Altländer Bauweise erkennen kann. Aber kommen wir auf das eigentliche
Liebäugelstück des Ortes zurück: Die St. Martini Kirche.
Anläßlich ihres 300. Geburtstages wird natürlich auch
gefeiert - mit Konzerten, Vorträgen und einem "Martini-Tag".
Dabei stammen die ältesten Teile der Kirche, die 1700 erneuert
worden, sogar von 1345.
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